Deine Weisheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz - dein Herz sei das Herz der unschuldigen Kindheit. (Friedrich Schiller)

Mittwoch, 1. Juni 2011

Adoptivkinder und Mütter erzählen

Marco Carini
Muttersuche
- Adoptivkinder und Mütter erzählen
Rotbuch Verlag, 224 S., brosch., ISBN 978-3-86789-114-1, 14,95 €
Adoption ist längst kein Tabu mehr. Umso erstaunlicher ist es, dass die Erfahrungen von Adoptivkindern auf der Suche nach ihrer sozialen und genetischen Herkunft bisher wenig Beachtung finden. Denn die Zahl der Suchenden steigt rapide - und mit ihnen das Bedürfnis nach Austausch und Erklärung. Marco Carini, selbst Adoptivkind, gibt in seinem Buch den Fragenden eine Stimme und versammelt sehr unterschiedliche Schicksale. Erstmals erzählen auch »gefundene« Mütter vom Aufeinandertreffen mit ihrem Kind. Es sind Geschichten, die den Leser teilhaben lassen an einem existenziellen Erlebnis: Wie ist sie, die Begegnung mit der unbekannten Vergangenheit?

Rezension (Auszug): " ... Dieses Buch ermöglicht allen Interessierten sich ein Bild von dem Gefühlsleben eines Adoptivkindes bzw. einer Herkunftsmutter zu machen ... " (Zur Rezension)

Harold Brodkey: Erzählung

Harold Brodkey
Erste Liebe und andere Sorgen
- Erzählung
Diogenes Verlag, 240 S., br., ISBN 978-3-257-20774-3, € (D) 7.90, sFr 13.90, € (A) 8.20
Den Stoff zu seinen Erzählungen findet Brodkey in seinen präzisen und doch distanzierten Erinnerungen an die Zeit zwischen Kindheit und Reife. Mit Humor, Sensibilität und genauer Beobachtungsgabe erzählt Brodkey von jungen Leuten, ihren Gefühlen, Wünschen und ›anderen Sorgen‹. Zur Darstellung subtiler Erfahrungen genügt ihm die eindriglich realistische Schilderung des Alltags.
Harold Brodkey: Geboren am 25.10.1930 in Staunton (Illinois), gestorben am 26.1.1996 in New York. Er verlor seine Eltern gleich zweimal: Nach dem Tod seiner Mutter wurde der Zweijährige von einer Cousine seines Vaters adoptiert. Statt Jiddisch wurde nun Englisch gesprochen, statt gehaust gewohnt. Kurz nachdem sein Pflegevater gestorben war, erkrankte seine Pflegemutter an Krebs. Der hochbegabte 17jährige begann Medizin zu studieren in der Hoffnung, ihr helfen zu können. Auch sie starb. Brodkey wechselte zur Anglistik ...
 
 

Sonntag, 29. Mai 2011

Adoptionsfolgen


Adoptionsfolgen für abgebende Eltern und Adoptivkinder aus psychologischer Sicht
Irmela Wiemann (Psychologische Psychotherapeutin)
  

Vorbemerkung

•   Mit den leiblichen Eltern oder einem leiblichen Elternteil aufzuwachsen, ist in unserer Kultur selbstverständlich.
•   Kinder sind Teil ihrer Verwandtschaft, letztes Glied von Generationen.
•   Abgebende Mütter und Adoptivkinder befinden sich lebenslang in einer besonderen Situation.
•   Die Kinder haben keine leiblichen Verwandten, die Mütter haben ihre Ansprüche an sich selbst und ihre gesellschaftlichen Rollenaufträge nicht erfüllt.
•   Zum Leben beider Seiten gehören vielfältige Trauerprozesse.

Kurze Zusammenfassungen in folgenden Themen:
  1. Die Lebenssituation abgebender Mütter
  2. Auch Eltern ohne Kinder bleiben Eltern
  3. Die Lebenssituation Adoptierter
  4. Getrennt, verlassen, ausgetauscht: Der Dauerschmerz, fortgegeben zu sein
  5. Wirkungen der Trennung kurz nach der Geburt auf das Neugeborene
  6. Häufige Reaktionen auf den frühen Verlust/Bruch im Leben
  7. Bindungsmisstrauen
  8. Kinder und Jugendliche aus Adoptivfamilien ...
  9. Fragen, die von Adoptierten immer wieder gestellt werden
  10. Aussagen von Findelkindern
  11. Was ist Identität?
  12. Identität Adoptierter
  13. Hilfen für die Identitätsentwicklung Adoptierter
  14. Definition des Kindes über die leiblichen Eltern
  15. Einfühlung zeigen: Wenn ich meine Mutter und meinen Vater nicht kennen würde….
  16. Schlussgedanken zur anonymen Geburt und Babyklappe

Freitag, 27. Mai 2011

Das vorgetäuschte Leben ...

Udo Baer
"Das vorgetäuschte Leben war echter als das echte Leben.
Solche Sätze haben meine Kolleg/innen und ich in ähnlicher Weise oft von Klient/innen in der Therapie gehört, doch diesmal fand ich ihn als Zitat in der Zeitung. Manche von Ihnen kennen vielleicht John le Carré als Autor zahlreicher Spionage-Romane, die teilweise verfilmt wurden („Der Spion, der aus der Kälte kam“ ...). Mittlerweile ist er fast 80 Jahre alt. Er erzählte in einem Fernseh-Interview, dass seine Mutter ihn und seinen Bruder verlassen habe, als er fünf Jahre alt war. Das habe er nie verstanden oder überwunden ... "

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Mittwoch, 25. Mai 2011

Von kleinen Lügen, großen Lasten und dem Mut zur Aufrichtigkeit in der Familie

Irmela Wiemann: Wie viel Wahrheit braucht mein Kind?
rororo tb, 240 S., 978-3-499-60956-5, 9,95 €
Kleine Unwahrheiten des Alltags kommen uns unseren Kindern gegenüber oft ganz selbstverständlich über die Lippen, große seelische Lasten halten wir von ihnen fern. Viele Eltern sind unsicher, welche Wahrheiten sie ihren Kindern mitteilen sollten und welche nicht. Aber ob und wie Kinder später Wahrheiten verkraften, hängt entscheidend davon ab, wie wir als Erwachsene selbst damit umgehen. Das Buch greift viele ganz alltägliche Situationen auf, bei denen Eltern nicht glaubwürdig und klar sind. Es wird gezeigt, wie dieses Verhalten Kinder verunsichert und wie Erwachsene lernen können, klare Botschaften zu geben. Außerdem gibt das Buch Anleitung, wie man mit oftmals schweren und schmerzlichen Wahrheiten Kindern gegenüber umgehen kann, es ermutigt Erwachsene, echt, aufrichtig und eindeutig zu sein.

Dienstag, 24. Mai 2011

Das einzige Ziel der Adoption: Kindern Eltern schenken



Prof. Dr. Ruppert: Adoption – was trägt zum Gelingen, was zum Misslingen bei?
Pflege- und Adoptionsvermittlung sind klassische Aufgabenfelder der Sozialen Arbeit. Um auf diesem Gebiet professionell tätig sein zu können, braucht man nicht nur gute juristische Kenntnisse. Psychologisches Grundlagenwissen und Einfühlungsvermögen in die Schicksale von einzelnen Menschen und ihren Familien sind unabdingbar, um die Auswirkungen einer Adoption auf alle Beteiligten, ihre Chancen wie Risiken richtig einschätzen zu können.


Fachbuch Adoptionsrecht

Müller/Sieghörtner/Emmerling de Oliveira
Adoptionsrecht in der Praxis
(einschließlich Auslandsbezug)
Gieseking Verlag 2011, XXIV + 228 S. (mit CD-ROM), br., ISBN: 978-3-7694-1082-2, € 49,00
Ein Praxisbuch zu allen Fragen der Minderjährigen- und Volljährigenadoption (Voraussetzungen, Wirkungen, Verfahrensfragen etc.) einschl. zusammenhängender Sonderprobleme hinsichtlich Staatsangehörigkeit/Aufenthaltsrecht, Namensführung oder Erbrecht. Extra-Kapitel zu den praxisrelevanten Adoptionen mit Auslandsbezug (u.a. Anerkennung ausl. Adoptionen mit vielen neuen Entscheidungen zur ordre-public-Widrigkeit). Die Neuauflage bietet insbesondere Kapitel zu den steuerrechtlichen Fragen der Adoption (Steuerersparnis als Motiv, Behandlung des Adoptivkindes) - FamFG-Verfahrensrecht (mit neuen Zuständigkeiten!) - Aktuelles zur Adoption durch gleichgeschlechtliche Lebenspartner Praktische Arbeitshilfen: Zahlreiche Beispielsfälle, umfangreicher Anhang mit Vorschriften/Übereinkommen sowie über 20 Mustern zu Anträgen, Einwilligungen, Erklärungen und Gerichtsentscheidungen (auch auf CD-ROM!) … für Notare, Richter, Anwälte, auch Standes- und Jugendämter oder konsularische Vertretungen.

Montag, 23. Mai 2011

Arbeit mit Herkunftseltern im Adoptionsvermittlungsprozess

Christine ten Venne
Zur Arbeit mit Herkunftseltern im Adoptionsvermittlungsprozess
- Eine Analyse von Angebot und Nachfrage
Jenaer Schriften zur Sozialwissenschaft Band 4, 115 Seiten
Aus dem Vorwort: Diese Arbeit lag dem Fachbereich Sozialwesen als Studentische Diplomarbeit vor und geht der Frage nach, wie Herkunftselternarbeit mit leiblichen Eltern Adoptierter durch die Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen gestaltet werden kann. Sie soll Anregungen zur Arbeit mit Herkunftseltern geben und einen Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen Sicht auf leibliche Mütter und Väter leisten. Trotz der Komplexität der Thematik wurden sowohl rechtliche Grundlagen als auch psychologische Aspekte in die Betrachtung einbezogen. Außerdem basiert ein nicht unerheblicher Teil der Arbeit auf empirischer Forschung, wobei nicht nur auf vorhandene Forschungsergebnisse zurück gegriffen, sondern deren Aktualität durch eine eigens durchgeführte Untersuchung geprüft wurde. Die Angaben basieren weiterhin auf den Ergebnissen der Literaturrecherche und telefonischer Interviews, die im Rahmen dieser Arbeit Anwendung fanden.

Da das komplexe Thema der Adoption und speziell auch der Herkunftselternarbeit im Rahmen einer Diplomarbeit jedoch nicht erschöpfend dargestellt werden kann, wird dem interessierten Leser empfohlen, den weiterführenden Literaturangaben zu folgen. Abschließend mochte ich allen danken, die mich direkt oder indirekt durch Anregungen und die Beantwortung meiner Fragen unterstützt haben.


Jenaer Schriften zur Sozialwissenschaft


Jugendroman: Mutter gesucht!

Barbara Bollwahn: Das Durcheinander, das sich Leben nennt 
Ab 13 Jahren, Thienemann Verlag 2010, 240 S., Klappenbroschur, ISBN: 978-3-522-20105-6, 13,95 €, 14,40 € (A), 21,90 sFr
Wer bin ich wirklich? Mutter gesucht! Durch einen Zufall erfährt Rosalinde, dass sie adoptiert wurde. Seitdem lässt ihr eine Frage keine Ruhe mehr: Warum hat sich ihre Mutter von ihr getrennt? Dann findet sie endlich eine Spur – und macht sich auf den Weg. Nur ein paar hundert Kilometer weit. Und doch liegt ihr ganzes Leben dazwischen.

Leseprobe

"… Der Tag heute fing nicht gut an. Wirklich nicht. Frau Klöckner, die Deutschlehrerin mit dem Siebgedächtnis, hatte wieder einmal vergessen, dass sie meine Mutter besser aus dem Spiel ließ.

»Und, Rosalinde?«, fragte sie, als sie mit uns im Unterricht über die Bedeutung des Lesens im Kindesalter sprach. »Was für Bücher hat dir deine Mutter früher vorgelesen?«

Kaum hatte sie den Satz ausgesprochen, hielt sie sich erschrocken die Hand vor den Mund. »Ui, das tut mir furchtbar leid«, nuschelte sie.

Ui! Ein blöderes Wort hätte sie sich wirklich nicht aussuchen können. Genauso gut hätte sie »potz Blitz« oder »ei der Daus« sagen können. Aus den Bänken hinter mir hörte ich albernes Kichern.

Dieser Aussetzer der Klöckner passierte am Montagmorgen, in der ersten Stunde, acht Uhr dreizehn. Ich hätte sonst was dafür gegeben, im Bett zu liegen und mir die Decke über den Kopf zu ziehen. Keine Ahnung, wann die Klöckner ins Bett gegangen war. An der Schule wurde gemunkelt, sie hätte ein Alkoholproblem. Als sie mich in der Pause beiseitenahm, habe ich aber nichts gerochen … " (Ausführliche Leseprobe pdf)

Probleme psychologisch

Bettina Bonus: Mit den Augen eines Kindes sehen lernen - Band 1
Zur Entstehung einer Frühtraumatisierung bei Pflege- und Adoptivkindern und den möglichen Folgen
Books on Demand, 200 S., Ppb., ISBN 978-3-8334-6086-9, € 19.90
Pflege- und Adoptiveltern haben eine wunderbare Aufgabe gewählt: Sie geben einem Kind ein neues Zuhause mit Wärme, Liebe und Zuwendung. Manchmal kann es aber vorkommen, dass unerwartete Probleme auftreten. Das reicht von Verhaltensauffälligkeiten über deutliche Lernschwierigkeiten bis hin zu massiven Auseinandersetzungen, die Pflegeeltern an den Rand ihrer Belastungsfähigkeit bringen. Trotz aller Mühe, trotz größtem persönlichen Einsatz scheint häufig nichts mehr zu helfen. Wie es dazu kommen kann, welche besonderen Hintergründe im Spiel sein können und was die Eltern im ersten Schritt machen können, erläutert die Autorin im vorliegenden Buch.


Band 2 Die Anstrengungsverweigerung
BoD, 352 S., Ppb., ISBN 978-3-8370-1843-1, Paperback, € 39 90
Nach Band 1, der die grundlegende Problematik der Pflege- und Adoptivkinder beschreibt, wird im vorliegenden Buch die Anstrengungsverweigerung als eine der häufigsten Folgen der Frühtraumatisierung beschrieben. Sie äußert sich in einer extrem hartnäckigen Verweigerung von Anstrengung, die scheinbar nicht durchbrochen werden kann. Diese kann so weit gehen, dass die Kinder aus dem bürgerlichen Leben herausfallen (Schulabbruch, Leben auf der Straße, etc.), denn viele von ihnen besitzen nicht den Antrieb, die erforderlichen Anstrengungen des normalen Alltags auf sich zu nehmen. So sind die betroffenen Kinder auf die Hilfe von außen angewiesen. Was Pflege- und Adoptiveltern, aber auch andere unterstützende Menschen tun können, um den Teufelskreis zu durchbrechen, erfahren Sie im Buch.

"Dr. Bettina Bonus beschäftigt sich mit der Problematik von Pflege- und Adoptivkindern seit über zwanzig Jahren. Die ersten grundlegenden sozialpädagogischen Erfahrungen sammelte sie in der gemeinsamen Arbeit mit ihrer Mutter, Prof. Dr. Hildur v. Schweinitz, die den Lehrstuhl für Sozialpädagogik und Sozialarbeit an der Universität Osnabrück inne hatte. Nach einer Ausbildung zur Erzieherin und dem medizinischen Studium arbeitete sie als Ärztin in der klinischen Pharmakologie, wo sie promovierte. Anschließend war sie an der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Köln als Assistenzärztin von Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl und Prof. Dr. Manfred Döpfner tätig. Gleichzeitig sammelte sie als Pflegemutter viele wichtige Erfahrungen in der Praxis. Dr. Bonus ist seit 1999 als selbstständige Beraterin und Begleiterin von Pflege- und Adoptivkindern tätig. Hierbei hat sie sich auf die Betreuung von besonders problematischen Pflege- und Adoptivkindern und deren Familien spezialisiert. (Angaben des Verlags) ..."


Band 3
Liebe und nachtragende Konsequenz – eine spezielle Pädagogik für aggressive, regelverletzende, grenzüberschreitende Pflege- und Adoptivkinder
BoD, 364 S., Ppb., ISBN 978-3-8423-2829-7, € 39 90
Nach Band 1 und 2, die sich mit der grundlegenden Problematik der Pflege- und Adoptivkinder und der Anstrengungsverweigerung beschäftigen, wird im vorliegenden Buch die spezielle Pädagogik für aggressive, regelverletzende und grenzüberschreitende Pflege- und Adoptivkinder beschrieben. Gerade diese aggressiven Verhaltensweisen als Folgen der Frühtraumatisierung wirken nach außen extrem schwerwiegend und können so manchen Erwachsenen in völlig aussichtslos erscheinende Situationen bringen. Dabei können diese Probleme im Vergleich zu den anderen Schwierigkeiten am schnellsten und am leichtesten durch die Pflege- und Adoptiveltern verändert werden. Was nun Pflege- und Adoptiveltern, aber auch andere unterstützende Menschen tun können, um dieses Verhalten zu ändern, erfahren Sie im Buch.

Sonntag, 22. Mai 2011

Gedichte

Nina Bärenstrauch
Gedichte & Krankenhausgedichte 
Verlag Nina Bärenstrauch 2010, 40 S., geb., Hardcover,ISBN 978-3-00-031036-2,14,90 EUR[D], 15,50 EUR[A], 19,90 CHF
21 lyrische, lakonische, lebendig-kraftvolle und melancholische Gedichte, die den Leser für einen Moment innehalten lassen und in ihre ganz eigene Stimmung mitnehmen wollen. 12 nüchtern beschreibende, drastisch benennende, körperlich fühlbar machende und die Krankenhaus-Welt in Worte fassende Krankenhaus-Gedichte.

Die Autorin, geb. 1977, lebt in Berlin, arbeitet als Ärztin in der Weiterbildung zur Neurologin, ist koreanische Adoptierte und schreibt seit ihrem 15. Lebensjahr Gedichte.

Montag, 16. Mai 2011

Erfahrungen mit Pflegekindern

Deborah Winter
Mit Pflegekindern leben – Anleitung und Erfahrungsbericht
Kirchturm‐Verlag 2009, 208 S. mit Fachbeiträgen zu allen Pflegeformen, ISBN 978‐3‐934117‐12‐9,  € 15,30
Die Autorin  ist eine erfahrene fünffache Pflegemutter. Ungeschönt werden frohe und schmerzhafte Erfahrungen zum Anlass, künftigen Pflegeeltern einen lebhaften Eindruck von ihrer Aufgabe zu vermitteln.
Möchten Sie Interessenten für die Übernahme einer Pflegschaft ein klares Bild von ihrer künftigen Aufgabe übermitteln? Suchen Sie ein Buch, das weniger durch eine Fachkraft wie Sie selbst, sondern eher aus der Perspektive der Pflegefamilie eine Vorstellung vermittelt? Hier ist es! Eine Kollegin des Jugendamtes Burgdorf schreibt dazu: „Das Manuskript ist sehr praxisbezogen und hat mir sehr gut gefallen. Es lässt sich leicht lesen und ist gut verständlich für den Laien. Sehr zu empfehlen für Bewerber.“
Die andere Seite der Medaille: Veröffentlichungen von „Fachfrauen“ sind das Gewöhnliche, „Beratungsbücher“ nennt man sie. Was aber Pflegefamilien wirklich blüht, das kann auch von innen her beschrieben werden, nämlich aus der Erfahrung der Betroffenen heraus. So schreibt Deborah Winter aus der Perspektive einer Mutter und berichtet  aus einem liebevollen Herzen über das Leben in der Pflegefamilie. Eine Perspektive, die ein „amtliches Fachbuch“  nicht geben kann. – Dabei kommen Sachinformationen nicht zu kurz: Ganz gleich ob zu Inobhutnahme, Bereitschafts‐ oder Dauerpflege: Sie finden immer die richtigen Auskünfte.